Montag, 27. Februar 2017

Der Sinn, die Technik und warum die Zeit der „Führer“ zurückkommt

Im Zusammenleben der Nationen wird Stärke durch zwei Vorzüge bestimmt, die man – je nachdem - auch als Waffen bezeichnen kann: durch Technik einerseits, durch Sinn auf der andere Seite, beide von gleicher Wirkmächtigkeit.

Sonntag, 12. Februar 2017

Prof. Dr. Joseph Hubers Vollgeldtheorie – gebaut auf Sand und schlechtem Denken

Wissenschaftliche Arbeiten lassen eine Beurteilung nach verschiedenen Kriterien zu, von denen ich die folgenden für wesentlich halte:

1. Sprachliche Kompetenz
2. Sachliche Kompetenz im Hinblick auf vorhandenes Wissen
3. Pädagogische Kompetenz bei der Vermittlung des eigenen Standpunktes
4. Sachliche Kompetenz im Hinblick auf den Wahrheitsgehalt der Theorie

Ich möchte meine Beurteilung des wissenschaftlichen Hauptwerks von Prof. Huber von vornherein so anlegen, dass ich sie mit dem wissenschaftlichen Hauptwerk von Helmut Creutz vergleiche, der über dasselbe Thema, die Geldtheorie, sein bekanntes Werk „Das Geldsyndrom“ verfasste. Dieser Vergleich scheint mir in mehrfacher Hinsicht erhellend.

Montag, 6. Februar 2017

Deutsche Unduldsamkeit und die Erlösung durch die Musik


Einmal haben sie auf dem Globus als die ersten gezählt – deutsche Denker und Wissenschaftler. Noch nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Hälfte aller wissenschaftlichen Veröffentlichungen in ihrer Sprache geschrieben. Der deutsche Professor wurde weltweit bewundert – aber nein, nicht nur bewundert, immer ist er auch leise belächelt worden. Man argwöhnte, dass ihm bei aller Gelehrsamkeit doch etwas fehle, Lebensart und Lebensgenuss zum Beispiel. Sein Wissen, das war sein Ego; sein Lebenssinn, das waren die Bücher – vor allem natürlich die aus der eigenen Feder. Der deutsche Professor schien aus seinem jeweiligen Fachgebiet eine Art von Religionsersatz zu machen, weshalb denn auch der akademische Titel so überaus wichtig war: Er machte ihn überhaupt erst zu einem vollwertigen Menschen. In China nahmen die ersten Kaiser bei ihrem Tod die Konkubinen ins Jenseits hinüber, in Deutschland wird der Titel nach oben mitgenommen – selten lässt man diesen Schmuck auf den Grabsteinen aus. Der Herr Professor war und ist überzeugt, dass man ihm auch da oben den gebührenden Respekt nicht verweigern wird.

Freitag, 3. Februar 2017

Geldschöpfung aus dem Nichts – Realität oder Chimäre?


Von der Geldschöpfung aus dem Nichts, wie sie angeblich die Notenbanken betreiben, war schon die Rede. Jetzt geht es um die Geschäftsbanken.

Grundsätzlich sind Geschäftsbanken in der Lage, auf dem Wege der so genannten Bilanzverlängerung Kredit aus dem Nichts zu schöpfen, bei entsprechender Nachfrage vonseiten der Kreditnehmer wäre ihnen dies sogar in unbegrenztem Ausmaße möglich. Die Frage ist nur, ob sie es tun, genauer gesagt, ob es sich für sie lohnt, das zu tun.

Dienstag, 24. Januar 2017

Ludwig Edler von Mises und die Monetative – wie Irrtümer sich vererben

kürzlich habe ich mir einen kleinen, begrüßenswert klar geschriebenen Text „Geld – eine Einführung“ von Herrn Eberhard Gamm angesehen, einem Mitglied der propagandistisch recht regen sogenannten Monetative. Intellektuell hat der Text ein ungleich höheres Niveau als die gedanklich unausgegorene und plagiatorische Schrift des Herrn Prof. Hörmann vom vermeintlichen „Ende des Geldes“. Dieser Unterschied in der Schärfe und der Redlichkeit des Denkens mag darauf begründet sein, dass Herr Gamm bei seinen Ausführungen einen Großen zu Rate zieht, nämlich den austro-amerikanischen Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler Ludwig von Mises.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Donald John Trump – wie konnte das passieren?

Aber ist die Frage überhaupt richtig gestellt? Sollte man nicht eher anders herum formulieren? Wie hätte Washington mit seiner elitären Politik, die sich um das eigene Volk immer weniger schert, einen Trump überhaupt verhindern können?

Dienstag, 3. Januar 2017

Der ökosoziale Staat

Unseren Kindern und Enkeln eine Natur zu erhalten, die durch den ökologischen Fußabdruck unserer Generation nicht weiter und immer noch stärker belastet wird – innerhalb Europas stößt diese Forderung inzwischen auf weitgehendes Verständnis. Wenige zweifeln heute noch daran, dass ein stetig steigender Ressourcenverbrauch uns zur Besinnung zwingt, zumal die Rest- und Schadstoffe der industriellen Produktion Luft, Wasser und Boden weltweit in immer stärkerem Maße belasten.